Unser Jugend-Rundschreiben mit allen wichtigen Terminen für das Jahr 2011 ist da! Zwischen 16 und
35 Jahre alte Vereinsmitglieder erhalten es automatisch per Post zugesandt. Außerdem wird es in unserer Mailingliste
und
hier auf dieser Seite veröffentlicht.
Das Rundschreiben informiert dich wieder über Veranstaltungen, die wir geplant haben.
Sie möchten tagesaktuell Bescheid wissen über die Ereignisse im Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund
und über alles, was für Ihr Leben mit Handicap wichtig sein kann? — Möglich
wird dies durch den kostenlosen E-Mail-Informationsdienst „bbsb-inform“.
Wer dabei sein möchte, sendet einfach eine leere E-Mail an
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Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund sucht eine/n
Mitarbeiter/in des Aufsprachedienstes
Die Tandemsnowboardfreizeit fand dieses Jahr vom 11 bis 13. Februar 2011 wie auch die Jahre zuvor in Freilassing statt.
Nachdem alle vier Teilnehmer angereist waren, trafen wir uns alle zu einem schmackhaften gemeinsamen Abendessen im Restaurant des Hotels. Im Laufe des Abendessens stieß dann Herr Jundt zu uns, der uns die Tandemsnowboardpiloten organisiert hatte.
Jeder von uns musste seine Snowboardschuhe anprobieren, damit wir am darauf folgenden Tag gleich nach dem Frühstück zur Piste nach Waidring in Österreich fahren konnten. Am Freitag gingen wir daher schon zeitig ins Bett, weil wir am Samstag sehr bald losfahren wollten.
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir am Samstagmorgen um 8 Uhr nach Waidring, dort ist das Skigebiet, wo wir immer boarden.
Am Anfang waren wir alle sehr skeptisch, ob es überhaupt möglich sein würde, Snowboard zu fahren, da es in Freilassing, wo unser Hotel war, und in Waidring sehr stark geregnet hatte. Um 9 Uhr kamen wir dann in Waidring an. Zuerst bekam jeder von uns einen Snowboardpiloten zugeteilt, anschließend zogen wir unsere Snowboardschuhe, Handschuhe und Mützen an. Als wir damit fertig waren, fuhren wir mit einer Gondel nach oben zur Piste. Der Regen ging in den höheren Lagen in Schneeregen über, was nicht gerade angenehm war, nach kurzer Zeit auf der Piste waren wir alle durchnässt.
Trotz unserer Befürchtungen konnten wir noch ziemlich gut fahren, da die Piste sehr gut mit Kunstschnee präpariert war. Das Tandemsnowboardfahren ist gerade für Blinde und hochgradig sehbehinderte Personen sehr gut geeignet. Man steht zu zweit auf dem Snowboard, der sehende Snowboardpilot steht vorne, der Mitfahrer steht leicht schräg nach hinten versetzt und legt seine Arme von hinten um den Oberkörper des Vordermanns um dessen Bewegungen schnellstmöglich zu spüren. Dies ist hier unbedingt notwendig, weil sich beide Personen auf dem Snowboard gleichmäßig in die Kurven legen müssen. Es ist also wichtig, dass beide, also Pilot und Mitfahrer, gut zusammenarbeiten.
Als wir knapp zwei Stunden gefahren waren, ging es erstmal in eine Hütte, wo unsere nassen Sachen etwas trocknen konnten. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, fuhren wir noch knapp zwei Stunden weiter. Im Laufe des Nachmittags wurde der Regen dann etwas weniger, was uns natürlich sehr entgegen kam. Um kurz vor 16 Uhr fuhren wir dann alle wieder mit der Gondel nach unten und gingen zu unserem Kleinbus, mit dem wir nach Waidring gefahren waren.
Eine Stunde später waren wir dann wieder in Freilassing in unserem Hotel. Dort angekommen, genehmigten wir uns erst mal eine kurze Ruhepause. Um 17.30 Uhr trafen wir uns mit den Snowboardpiloten zu einem gemeinsamen Abendessen, das erneut sehr schmackhaft und reichlich war. Der Abend war sehr lustig und stimmungsvoll.
Am darauf folgenden Tag fuhren wir nach dem Frühstück wieder gemeinsam nach Waidring. Nachdem wir unsere Snowboardausrüstung angezogen hatten, fuhren wir mit der Gondel nach oben. Das Wetter war am Vormittag dieses Tages etwas besser als am vorangegangenen Tag. Die Mittagspause verbrachten wir erneut in der Skihütte. Nach dem Essen fuhren wir noch bis zum frühen Nachmittag. Leider zog dann eine sehr starke Nebelbank auf, diese beeinträchtigte die Sicht unserer Piloten erheblich. Deshalb fuhren wir um kurz nach 14 Uhr mit der Gondel wieder nach unten. Leider endete mit diesem Tag unsere Snowboardfreizeit. Als wir uns von unseren Piloten verabschiedet hatten, traten wir die Heimreise an. Ein Teil von uns fuhr mit dem Bus zurück nach Freilassing, um von dort aus mit dem Zug die Heimreise fortzusetzen, der Rest fuhr direkt von Waidring aus nach Hause.
Zum guten Gelingen der Freizeit trug Herrn Jundts sehr gute Organisation vor Ort maßgeblich bei. Die Tandemsnowboardfreizeit war für uns alle ein tolles Erlebnis und sollte nächstes Jahr unbedingt wieder durchgeführt werden!