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Schneetage in Saulgrub

Ein Bericht von Tobias Geitner

Vom 2. bis 5. Februar 2008 fanden die Schneetage im Kur- undBegegnungszentrum in Saulgrub statt. Die Freizeit wurde von der Jugend des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes organisiert. Insgesamt nahmen 10 junge Leute an der Freizeit teil.
Nach der Anreise begrüßte uns Frau Eckert, die Leiterin des Hotels erst einmal mit einem Begrüßungscocktail. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde unterhielten wir uns über die Programmgestaltung. Geplant wurden u. a. Schneeschuhwandern, Langlauf und Nachtskifahren. Nach einem reichhaltigen Abendessen unternahmen wir einen gemeinsamenSpaziergang durch die Parkanlage des Aura-Hotels. Danach erholten wir uns von der Anreise noch im Schwimmbad und in der Sauna. Den Abend ließen wir gemütlich im Bierstüberl ausklingen.

Für den darauf folgenden Tag war eine Schneeschuhwanderung geplant. Um unsere Muskeln vorher etwas aufzulockern, gingen wir in die Turnhalle, um dort  Gymnastik zu machen.Als wir damit fertig waren, ging's mit dem Bus nach Graswang, wo die Schneeschuhwanderung stattfand.
Die Schneeschuhe werden mit einer Bindung an den Schuhen befestigt. Um im Tiefschnee gut voranzukommen, ist unten noch mal eine spezielle Konstruktion angebracht (eine Art Metallplatte). Dann bekommt man noch Skistöcke wie beim Langlaufen und los geht’s.
Nach der ausgiebigen Schneeschuhwanderung kehrten wir in ein Lokal ein,wo wir zu Mittag aßen. Anschließend fuhren wir mit dem Bus wieder ins Hotel zurück. Den Rest des Nachmittags hatte jeder Teilnehmer frei zur Verfügung. Nach dem Abendessen trafen wir uns in der Kegelbahn, wo wir den Abend beieiner gemütlichen Kegelrunde abschlossen.

Am nächsten Tag stand Langlauf auf dem Programm. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, fuhren wir mit dem Bus zum Skiverleih, wo jeder Teilnehmer seine Ausrüstung bekam. Hierzu gehören Skier, passende Skischuhe, sowie Stöcke, mit denen man sich abstützen kann.
Unsere Langlaufstrecke lag in der Nähe der Ettaler Mühle. Dort angekommen teilten wir uns in mehrere Gruppen auf. Eine Gruppe bestand aus drei bis vier blinden Läufern und einer Begleitperson. Nach einem anstrengenden Langlaufnachmittag trafen wir uns wieder und fuhren mit dem Bus zum Hotel zurück.Am Abend trafen sich die meisten von uns noch einmal in der Turnhalle des Hotels, wo wir Entspannungsübungen durchführten. Anschließend konnte man noch zwischen einem Gang ins Schwimmbad oder inDie Sauna wählen. Den Abend ließen wir dann erneut im Bierstüberl ausklingen.

Am letzten Tag unserer Freizeit wollten die meisten von uns noch eineWanderung in der Umgebung unternehmen, bevor es nach Hause ging. Am Nachmittag traten wir dann die Heimreise an.

Die Resonanz der Teilnehmer auf die Freizeit war sehr positiv. Deshalb wäre es schön, wenn die Schneetage nächstes Jahr wieder stattfinden würden. Auch die Organisation der Aktivitäten klappte dank der Gästebetreuung des Hotels sehr gut.